Burnout und Erschöpfung
Wer mag schon Schmerzen ertragen? Und doch erfüllen sie einen Zweck, nämlich uns den Weg zum Arzt zu weisen und so schlimmeres zu verhindern. Ähnlich ist es auch beim Burnout: Verstehen wir es als Aufforderung etwas zu verändern, nicht als etwas, das man nur beseitigen muss.
Wir betrachten das Zusammenwirken von Faktoren, die zu Erschöpfung und Burnout führen können, auch immer in Kontextbezogenheit. Eine ganzheitliche und nachhaltige Burnout -Prävention bedeutet für uns, die verschiedenen Ursachen sind nicht nur im Menschen sondern auch immer in den jeweiligen Kontexten in denen Menschen sich bewegen zu berücksichtigen.
Burnout kann auch eine Aufforderung sein, endlich etwas aufzugeben. Durchhalten ist bei Weitem nicht immer klug oder ein Zeichen von Stärke. Burnout kann bedeuten, etwas aufzugeben, um sich Anderem zuwenden zu können.
Burnout kann somit auch eine physiologische und folgerichtig konsequente und damit nicht kranke oder verrückte Reaktion sein. Burnout kann entstehen, weil vielleicht die ganz persönlichen Einstellungen oder Haltungen nicht hilfreich sind, die eigenen Ressourcen nicht genutzt werden können oder vielleicht auch die Kontextbedingungen, in denen wir arbeiten und leben, negativ wirken und Energien abziehen.
Ein Burnout kann uns auch wieder an unsere Bedürfnisse, Ressourcen und ganz eigenen Ziele erinnern.
Ein erstes Merkmal, das auf ein Burnout hinweisen kann, ist die emotionale Erschöpfung
Typische Aussagen können sein:
" ich habe keine Kraft mehr"
"eigentlich kann ich nicht mehr" "es ist mir zu viel"
"ich fühle mich leer" "alles ist so sinnlos"
"ich brauche Urlaub"
Wenn Ihnen diese Aussagen bekannt vorkommen, besteht ein Verdacht auf eine emotionale Erschöpfung. Es ist an der Zeit die eigene Selbstsorge in den Mittelpunkt zu stellen und so einem Burnout erfolgreich begegnen zu können.
Verlauf von Burnout und Phasen weiterlesen
Die Begleitung im Institut für Selbstsorge
"Wirkliche Freiheit besteht darin, zwischen Reiz und Reaktion inne zu halten, um die Reaktion selbst zu bestimmen"
Die Unterstützung ist prozessorientiert. Wir begleiten Sie dabei, Ihre Sorge (Selbstsorge) um sich selbst "wieder" leben zu können, damit Sie gestärkt die Sorge um Andere(s) ausfüllen können. Dies gelingt mit den Selbstsorgetechniken in Kombination mit Verfahren, wie z.B. Systemische Beratung und Therapie, Hypnosystemische Konzepte in Coaching und Therapie nach Dr. Gunther Schmidt, Energetische Psychologie (PEP) nach Dr. Michael Bohne und weiteren. Je nach Erschöpfungszustand und Phase kann eine Therapie oder ein SelbstsorgeCoaching angezeigt sein. In einem Erstgespräch klären wir gemeinsam, welche Form der Begleitung für Sie hilfreich ist.
Die Selbstsorgetechniken im prozessorientierten Verfahren
Umgang mit Zeit
Einteilung und Bewusstsein für volle und leere Zeiten, die eigene Zeit spüren und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten erfahren.
Umgang mit Askese
Trennen von belastenden und unnützen Dingen, Handlungen und Haltungen, Raum schaffen.
Der Blick auf sich selbst
In sich wohnen, sich spüren und eigene Bedürfnisse erkennen und diese leben. Blockaden und Stressoren lösen.
Empowerment
Gemeinschaft und Austausch leben, in Kommunikation mit anderen sein, Nähe und Distanz üben, Nachhaltigkeit.
Gerne stehe ich Ihnen für ein Erstgespräch zur Verfügung.
Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail. Ich freue mich auf Sie!
05 11/ 1 31 63 32
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